Yorubá - Religion
Die Yorubá-Religion hat ihren Ursprung in Nigeria (Afrika) und wurde durch den Sklavenhandel nach ganz Amerika getragen. In der Kolonialzeit, infolge der Missionierung, vermischte sich die Yorubá-Religion mit dem katholischen Glauben und die «Lucumis» beteten sowohl zu Gott, als auch zu ihren «Santos».
Nach der Arbeit tanzten die Sklaven zu Trommel-Rhythmen und Gesang; sie baten die Götter um Gesundheit, Frieden und Gerechtigkeit, und opferten Essen, Blut von Tieren, um die «Santos» zu würdigen.
Diese Rhythmen und Gesänge wurden von den Sklaven in ganz Amerika an ihre Kinder weiter gegeben. Jeder «Santo» hat sein eigenes Zeichen und so konnten sich die «Lucumis» immer wieder finden, auch wenn sie inzwischen in einer anderen Kultur mit einer anderen Sprache lebten. Die Yoruba-Religion wird immer noch in Nigeria und in ganz Amerika praktiziert, besonders in Kuba gehört diese Kultur zum lebendigen Alltag.
In der Yorubá-Religion gibt es einen einzigen Gott - Olofi - Er ist der Gott über alles:
der «Santos», des Himmels, der Erde, der Tiere und der Menschen. Olofi hat die Erde noch nie betreten, er wird auch nicht abgebildet, aber vom Himmel aus beobachtet er das Weltgeschehen und es bleibt ihm nichts verborgen.
Über die «Santos» oder «Orishas» gibt es hunderte von Legenden (Patakins), die in der
Vergangenheit nur mündlich überliefert wurden.